Symposium «Business as usual? Museen in Zeiten der Verwerfung»
Freitag, 6. November 2026, 9.30 – 16.30 Uhr
Die Zukunft der Kunstmuseen ist für uns alle von grossem Interesse. Vor einem Jahr fand deshalb im Bündner Kunstmuseum Chur ein erstes Symposium statt: «Grenzen des Wachstums. Wie weiter im Museumswesen?». Dieses Symposium ist auf grosses Interesse gestossen und hat insbesondere Verantwortliche von Kunstmuseen zusammengeführt, um ausgehend von Input-Referaten drängende Fragen zu diskutieren. Daran schliesst das Symposium 2026 an: «Business as usual. Museen in Zeiten der Verwerfung». Wieder sind ausgewiesene Fachleute eingeladen, aus verschiedener Perspektive aktuelle Entwicklungen anhand konkreter Beispiele zu reflektieren und Fragen zu stellen, was Museen heute leisten können und leisten müssen und wie sie auf gesellschaftliche Umbrüche reagieren. Sind hegemoniale Ansprüche noch haltbar? Welche Mittel und Kräfte versprechen Hoffnung in Zeiten, in denen die Selbstverständlichkeit verloren zu gehen droht?
Das Symposium findet in Zusammenarbeit zwischen dem Bündner Kunstmuseum, dem Bündner Kunstverein und dem Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) der ETH Zürich statt.
PROGRAMM
Ab 9 Uhr: Empfang und Begrüssungscafé
Input 1
Christina Végh, Direktorin Kunsthalle Bielefeld
Input 2
Niklas Maak, Schriftsteller, Journalist und Architekturkritiker
Input 3
An Fonteyne, Professorin für Architektur und Entwurf am Lehrstuhl «Affective Architectures»
Input 4
San Keller, Künstler
Im Anschluss an die Input-Vorträge finden jeweils moderierte Gesprächsrunden statt.
Ab 16.30 Uhr: Apéro / Ausklang
Moderation
Philip Ursprung, Professor für Kunst- und Architekturgeschichte und Vorsteher des Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur (gta), ETH Zürich
Linda Schädler, Leiterin Graphische Sammlung, ETH Zürich
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung bis am 3. November 2026 ist erforderlich.
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