Kunst am Mittag zum «Reiter» von Ernst Ludwig Kirchner

Mittwoch, 7. Oktober, 12.30 Uhr

Als «eine einzigartige Verbindung traditioneller afrikanischer und moderner europäischer Kunst» beschrieb Hans Hartmann, ehemaliger Direktor des Bündner Kunstmuseums, das Interieur von Ernst Ludwig Kirchners Atelier- und Wohnräumen. Gemeint waren damit ein Objekt aus Kamerun und die von ihm selbst gefertigten Möbel und Textilien, die von der Aneignung west- und zentralafrikanischer Formensprachen zeugen.
Ausgehend von Kirchners «Reiter» von 1923/24 geht «Kunst am Mittag» mit Elena Bally dem Verhältnis von «traditioneller afrikanischer» und «moderner europäischer Kunst» im Kontext kolonialer Expansion nach. Dabei wird auch die eigene Ausstellungsgeschichte des Bündner Kunstmuseums kritisch in den Blick genommen.

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