Kunst am Mittag: Zur Werkgruppe "Temporary Discomfort" von Jules Spinatsch
Mittwoch, 2. September, 12.30 Uhr
Für die Arbeit "Temporary Discomfort, Chapter IV, Pulver Gut" (2003) entwickelte Jules Spinatsch mit Netzwerkkameras eine Form des fotografischen Panoramas, in der Zufall und Kontrolle, Ereignis und Überwachung aufeinandertreffen. Im Zentrum steht dabei nur vordergründig das World Economic Forum in Davos. Spinatsch interessiert sich vielmehr für die Mechanismen, die die Sichtbarkeit eines Ereignisses steuern und seine mediale Wahrnehmung prägen. In "Kunst am Mittag" geht Kurator Damian Jurt grundlegenden Fragen nach, die Spinatschs Werk bis heute prägen: Wie entstehen Bilder eines Ereignisses? Wer produziert sie? Mit welchen Absichten werden sie verbreitet?
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