Kunst am Mittag zu Otto Dix
Mittwoch, 1. Juli, 12.30 Uhr
Der deutsche Maler und Grafiker Otto Dix (1891 - 1969) gilt als bedeutender Expressionist und als einer der wichtigsten Vertreter der Neuen Sachlichkeit. 1935 reiste er erstmals ins Engadin – eine Landschaft, die ihn nachhaltig faszinierte. Die eindrucksvolle Bergwelt inspirierte ihn zu zahlreichen Zeichnungen und Aquarellen, die als Vorlagen für insgesamt zehn Gemälde dienten. Diese Werke werden häufig als «Landschaften der inneren Emigration» bezeichnet und spiegeln die Faszination an der Gebirgslandschaft, die Spannungen ihrer Entstehungszeit und die innere Auseinandersetzung, als Otto Dix unter der Repression der Nationalsozialisten litt, wieder.
In «Kunst am Mittag» mit Svenja Clauss erfahren Sie mehr über einen Künstler, von dem Bilder im Jahr 1937 in der nationalsozialistischen Propagandaausstellung „Entartete Kunst“ in München diffamiert wurden und die Bedeutung seines Werks vor diesem Hintergrund.
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